Für die wD-Jugend des TSV Birkenau stand am 1.März in der Bezirksoberliga das Heimspiel gegen Nußloch auf dem Programm. Mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung sicherten sich die Birkenauer Mädels einen verdienten 28:20 (14:10)-Erfolg.
Bereits in der ersten Minute setzte Leea Schmidt mit dem 1:0 ein erstes Ausrufezeichen. In der Anfangsphase entwickelte sich jedoch ein ausgeglichenes Spiel. Melina Kolb erzielte das 2:1, doch Nußloch blieb dran und glich immer wieder aus – über 2:2 und 3:3 blieb die Partie bis zur achten Minute offen.
Dann fanden die Birkenauer Mädels immer besser in ihrem Rhythmus. Mit konsequenter Abwehrarbeit und schnellem Umschaltspiel erspielten sie sich erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung, den sie kontinuierlich verteidigten. Spätestens ab der 18. Minute wuchs der Abstand auf fünf Tore an. Mit einer verdienten 14:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Birkenauer Mädchen konzentriert. Der Fünf-Tore-Vorsprung wurde souverän gehalten und im weitern Verlauf stetig ausgebaut. Ab der 32. Minute lag das Team mit acht Toren in Führung, den sich die Mädchen des TSV Birkenau nicht mehr nehmen ließen.

Beste Torschützin war Leea Schmidt, die mit ihrer Schnelligkeit, starkem Ballgewinn und sicheren Abschlüssen überzeugte. Carla Bletzer und Lena Losert lenkten auf der Mittelposition umsichtig das Spiel, verteilten klug die Bälle auf ihre Halbspielerinnen Maya Riebel und Linn Fremr und kamen auch selbst immer wieder erfolgreich zum Abschluss. In der Abwehr zeigte sich Magdalena Klos als verlässlicher Rückhalt und verwandelte am Kreis sicher ihre Chancen. Die jüngste Spielerin, Elena Martin-Keskin, glänzte mit vier Treffern und auch ihre Schwester Mila präsentierte sich in Topform und gab ihrer Mannschaft mit zahlreichen Paraden den nötigen sicheren Halt
Mit dieser starken Teamleistung behauptet die weibliche D-Jugend des TSV Birkenau nicht nur ihren erfolgreichen Lauf, sondern festigt zugleich den zweiten Platz in der Bezirksoberliga und kann so selbstbewusst in die letzten drei Spiele gehen.
Es spielten: Mila Martin-Keskin, Maya Riebel (3), Lena Losert (3), Franzi Beyerlein, Mia Hoffmann, Nele Reinhard, Elena Martin-Keskin (4), Carla Bletzer (4), Magdalena Klos (3), Linn Fremr (3), Josephine Klos, Melina Kolb (1), Marie Hummel (1), Marie Denger, Leea Schmidt (6)
(Bild und Bericht: S. Thun-Falter)