{"id":995,"date":"2008-08-18T10:10:03","date_gmt":"2008-08-18T08:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/index.php\/archives\/995"},"modified":"2008-08-27T09:01:05","modified_gmt":"2008-08-27T07:01:05","slug":"team-arbeit-wurde-diesmal-gross-geschrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/archives\/995","title":{"rendered":"WN\/OZ: &#8222;Team-Arbeit&#8220; wurde diesmal im Trainingslager gro\u00df geschrieben"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/wn_03_web.jpg\" alt=\"wn_03_web.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn sich knapp 40 M\u00e4dels und f\u00fcnf Betreuer mit 100 Taschen und zahlreichen Trainingsger\u00e4ten an einem Sonntag am Birkenauer Bahnhof treffen, steckt da mehr dahinter als ein harmloser Trip in ein Trainingslager. <!--more-->Als sich der Tross der Sportschule Albstadt-Tailfingen n\u00e4herte, sp\u00fcrte man f\u00f6rmlich die Anspannung der Spielerinnen, die nicht genau wussten, was auf sie zukommen w\u00fcrde. Aber auch die Trainer, die wochenlang in den Vorbereitungen steckten, waren voller Vorfreude und Tatendrang, was der Besuch in der Pizzeria noch befl\u00fcgelte. In der darauf folgenden Mannschaftsbesprechung wurden die Regeln f\u00fcr das Miteinander von den Spielerinnen selbst aufgestellt und von allen Seiten anerkannt. Diese Regeln sollten nun also im Trainingslager und auch im Alltag danach umgesetzt bzw. eingehalten werden.<\/p>\n<p>Bereits am ersten Tag zeigte sich der Erfolg. Alle M\u00e4dels erschienen einheitlich in den neuen blauen T-Shirts zum morgendlichen Fr\u00fchst\u00fcck, man sp\u00fcrte den Mannschaftssinn. In den danach folgenden Trainingseinheiten mussten sich die M\u00e4dels immer wieder mit unterschiedlichen Wurftechniken und Abwehrverhalten auseinander setzen. Die eigens mitgebrachten Energyboards dienten dem t\u00e4glichen Muskelaufbau, zur Schnelligkeit- und Koordinationsverbesserung diente ein simpler Tischtennisroboter, der so manchen richtig zum Schwitzen brachte.<\/p>\n<p>Der eigentliche H\u00f6hepunkt f\u00fcr alle Mannschaften waren die Stunden im p\u00e4dagogischen Hochseilgarten Burladingen. Dort wurden die jeweiligen Teams \u00fcber mehrere Stunden von Sozialp\u00e4dagogen betreut und gingen bis an ihre k\u00f6rperlichen und psychischen Grenzen. Hier folgte dann vom genannten Begriff &#8222;Teambuilding&#8220; der Teil des Zusammenwachsens.<\/p>\n<p>Nach herausfordernden Gruppenspielen am Boden mussten die M\u00e4dels und die Trainer ihren Willen, ihr Herzblut und ihr Vertrauen in das Team unter Beweis stellen, denn es ging knapp zw\u00f6lf Meter in die H\u00f6he.<\/p>\n<p>Im ersten Teil musste man in Zweiergruppen \u00fcber sich bewegende Stege wandern, ohne sich dabei vom anderen l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Mitgehangen, mitgefangen. Den eigentlichen Vertrauensbeweis mussten die Spielerinnen geben, welche vom Boden aus die Kletternden sicherten. Denn anders als in herk\u00f6mmlichen Kletterg\u00e4rten, bei denen man sich selbst an einem Drahtseil sichert, hatte das &#8222;Bodenpersonal&#8220; das Lebensseil in der Hand. Doch mit Bravour schafften es fast alle M\u00e4dels \u00fcber die gesamte Strecke und konnten einen klasse Teamerfolg feiern. Im zweiten Teil stand die Himmelsleiter auf dem Programm, bei der es galt, zu dritt- wobei in diesem Falle der Rest der Mannschaft als Backup am Boden sicherte &#8211; eine freih\u00e4ngende Leiter zu besteigen.<\/p>\n<p>Der abschlie\u00dfende Fall aus zehn Metern setzte dem Ganzen aber noch eines drauf! So konnten die Abenteurer einmal mehr erfahren, was es hei\u00dft, sich auf ein Team zu verlassen. Denn ohne die tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung von Seiten der jeweiligen Mannschaft w\u00e4ren nicht alle heil am Boden angekommen. Allen gilt daher gro\u00dfer Respekt.<\/p>\n<p>Am Ende des Tages zehrten alle an den tief greifenden Eindr\u00fccken der vergangenen Stunden und so wurden auch \u00fcber den grandiosen Mannschaftsabend hinweg noch bis sp\u00e4t in die Nacht Erfahrungen mit dem Teamgef\u00fchl ausgetauscht. Ein Trainingslager w\u00e4re kein Trainingslager, wenn man nicht auch einmal den Ball (zumindest im Handball) in die Hand nehmen w\u00fcrde. Und so hatten die M\u00e4dels neben ein paar Freundschaftsspielen gegen regionale Gegner auch noch weitere \u00dcbungen zur 6:0-Abwehr und weiteren Spielz\u00fcgen zu meistern.<\/p>\n<p>Mit Muskelkater und jeder Menge neuer Eindr\u00fccke kamen die 40 ausgepowerten M\u00e4dels dann eine Woche sp\u00e4ter wieder in Birkenau an und wurden von den Eltern herzlichst begr\u00fc\u00dft, die t\u00e4glich \u00fcber Tagesberichte im Internet \u00fcber das Leben in Albstadt erfuhren. Somit bleibt f\u00fcr immer eine sehr emotionale, aber auch anstrengende Woche in einer der besten Sportschulen, dank Rundumbetreuung der Heimleiter, in den Herzen der M\u00e4dels und Betreuer. Ein Termin f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr steht schon fest. SH<\/p>\n<p><em>(WN\/OZ-Artikel vom: 18.08.2008)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich knapp 40 M\u00e4dels und f\u00fcnf Betreuer mit 100 Taschen und zahlreichen Trainingsger\u00e4ten an einem Sonntag am Birkenauer Bahnhof treffen, steckt da mehr dahinter als ein harmloser Trip in ein Trainingslager.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[14,1],"tags":[],"class_list":["post-995","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktivitaeten","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=995"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/995\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}