{"id":876,"date":"2008-12-22T02:09:22","date_gmt":"2008-12-22T01:09:22","guid":{"rendered":"http:\/\/damen.tsv-birkenau.de\/?p=876"},"modified":"2010-07-27T20:08:17","modified_gmt":"2010-07-27T18:08:17","slug":"niederlage-gegen-walldorf-astoria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/archives\/876","title":{"rendered":"Niederlage gegen Walldorf"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/damen.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/3dbe0029_filtered_kl.jpg\" alt=\"Katja\" title=\"Katja\" \/><br \/>\nIn einer gut besuchten Halle vers\u00e4umten es die Birkenauer Badenliga-Spielerinnen im Spitzenspiel gegen die SG Walldorf Astoria konstant ihre Leistungen abzurufen. Am Ende stand somit eine 22:26-Niederlage zu Buche.<br \/>\n<!--more-->Das Spiel der beiden Verfolger begann temporeich. Die G\u00e4ste zogen ihr Tempospiel erfolgreich auf, die Birkenauerinnen schafften es zu Beginn, dieses mitzugehen und so stand es nach sieben Spielminuten 3:3. Anschlie\u00dfend verloren die Gastgeberinnen ihr Konzept und verfielen zusehends in Hektik, was zu einigen Ballverlusten f\u00fchrte. In der Abwehr konnten die Birkenauerinnen den diszipliniert agierenden Gegnerinnen mehrfach nur zuschauen, wie sie durch einfache Kombinationen Tore erzielten. Die G\u00e4stemannschaft zog \u00fcber den Spielstand 4:5 auf 6:9 davon.<\/p>\n<p>Was sich anschlie\u00dfend in der Langenberghalle abspielte, brachte die meisten Birkenauer Fans an den Rande der Verzweiflung. Im Angriff verfehlten die B\u00e4lle der TSV-Damen das Tor oder wenn nicht, dann scheiterten die Spielerinnen am Geb\u00e4lk. Die Gegnerinnen kamen immer wieder \u00fcber ihre starke Rechtsau\u00dfen zum Abschluss, die von Birkenau zu keiner Phase des Spiels unter Kontrolle gebracht werden konnte. Sie erzielte im ganzen Spiel insgesamt 13 Tore, davon 10 Feldtore. TSV-Trainer Peter Jano versuchte in seiner Auszeit 5 Minuten vor dem Pausensignal, seine Spielerinnen wachzur\u00fctteln, aber seine Worte trugen zu diesem Zeitpunkt noch keine Fr\u00fcchte. Zur Halbzeit lagen die Birkenauerinnen mit 7:14 im Hintertreffen.<br \/>\nGeschockt ob dieses konfusen Spiels verdeutlichte Jano w\u00e4hrend der Pause, dass er f\u00fcr die zweite Spielh\u00e4lfte eine deutliche Leisungssteigerung erwarte.<\/p>\n<p>Bis sechs Minuten nach Wiederanpfiff hatte die 7-Tore-F\u00fchrung der G\u00e4ste noch Bestand (9:16). W\u00e4hrend dieser Zeit traf die Rechtsau\u00dfenspielerin der G\u00e4ste sogar in doppelter Unterzahl. Fortan legten die Birkenauer Spielerinnen eine andere Moral an den Tag, die Abwehr stand kompakter und im Angriff konnten Tore erzielt werden. Neben Karin Pauli war es in diesem Spiel R\u00fcckraumspielerin Tanja Werner, die Verantwortung \u00fcbernahm, den n\u00f6tigen Zug zum Tor zeigte und sowohl im Angriff als auch in der Abwehr St\u00e4rke bewies.<\/p>\n<p>Mitte der zweiten Halbzeit verk\u00fcrzten die Gastgeberinnen auf 16:18. H\u00e4tte die Jano-Sieben ihre Siebenmeterchancen konsequent genutzt, w\u00e4re der Spielstand schon jetzt ein anderer gewesen. Drei Tore bei neun zugesprochenen Strafw\u00fcrfen, das ist im Spiel gegen eine solch starke Mannschaft wie es Walldorf ist der Genickbruch. Dennoch netzten die Birkenaurinnen in der 52. Minute zum 21:21 ein. In dieser Phase erwiesen sich die gegen\u00fcberstehenden Mannschaften als ebenb\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste wirkten mittlerweile verunsichert ob der wiedergewonnenen St\u00e4rke der Birkenauerinnen. Beim Spielstand 22:23 bekam die Heimmannschaft ihren nunmehr neunten Siebenmeter zugesprochen, doch auch diese Gro\u00dfchance blieb erneut ungenutzt. Diese Aktion war symptomatisch f\u00fcr das komplette Spiel der Gastgeberinnen. Birkenaus Trainer Peter Jano nahm nun drei Minuten vor dem Schlusspfiff eine Auszeit und setzte alles auf eine Karte. Leider traf der abgeschossene Ball erneut nur den Pfosten. Im Gegenzug erzielten die G\u00e4ste das 22:25, womit das Spiel gelaufen war.<\/p>\n<p>Nach Schlusspfiff h\u00e4tten die Reaktionen unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnen: W\u00e4hrend die SG-Spielerinnen ausgelassen den Ausw\u00e4rtssieg feierten, blieben resignierte Birkenauerinnen zur\u00fcck. Auch wenn Birkenau die zweite Halbzeit separat betrachtet f\u00fcr sich entscheiden konnte, waren die dargebotenen Leistungen der beiden Spielh\u00e4lften wie Tag und Nacht. Durch diesen doppelten Punktverlust mussten die Birkenauerinnen der G\u00e4stemannschaft die Tabellenspitze \u00fcberlassen. Die TSV-Damen \u00fcberwintern nun in der f\u00e4lligen Pause auf dem zweiten Tabellenplatz.<\/p>\n<p>TSV Birkenau: Heiden, Falter; Moser1\/1, Hervouet 4, K\u00f6nig 1, Hildenbrand, Welker 1, Werner 4, Eberle, Sch\u00e4fer, Fremr 3\/2, Pauli 8, Schimmel<\/p>\n<p>Foto: Philipp Reimer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer gut besuchten Halle vers\u00e4umten es die Birkenauer Badenliga-Spielerinnen im Spitzenspiel gegen die SG Walldorf Astoria konstant ihre Leistungen abzurufen. 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