{"id":21429,"date":"2014-05-22T15:42:26","date_gmt":"2014-05-22T13:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/?p=21429"},"modified":"2014-05-22T15:42:26","modified_gmt":"2014-05-22T13:42:26","slug":"angelika-schulte-holt-sich-goldmedaille-in-den-usa-und-druckt-b-jugend-die-daumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/archives\/21429","title":{"rendered":"Angelika Schulte holt sich Goldmedaille in den USA und dr\u00fcckt B-Jugend die Daumen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15150\" alt=\"web_BJ_Remshalden-Angelika\" src=\"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_BJ_Remshalden-Angelika.png\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_BJ_Remshalden-Angelika.png 400w, https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_BJ_Remshalden-Angelika-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Die TSV-Handballerin \u201eAngie\u201c Schulte befindet sich seit zehn Monaten als Austauschsch\u00fclerin in den USA. Weil sie auch in der Ferne nicht auf ihren Handballsport verzichten wollte, spielte sie bisher dort f\u00fcr das Team der Universit\u00e4t North Carolina. Leider konnte deren Trainer nicht gen\u00fcgend Spielerinnen f\u00fcr eine Teilnahme an den offenen Meisterschaften gewinnen.<!--more--><\/p>\n<p>In den USA m\u00fcssen Spielerinnen und Trainer pers\u00f6nlich die gesamten Reisekosten f\u00fcr die Teilnahme an Handballturnieren aufbringen, und der Austragungsort Reno (Nevada) liegt etwa sechs Flugstunden von North Carolina entfernt. Zum Vergleich: dies entpricht einer Reise von Frankfurt nach Tashkent in Usbekistan!<\/p>\n<p>So konnte aus finanziellen Gr\u00fcnden ein ernst zu nehmender Titelanw\u00e4rter mit drei Nationalspielerinen in seinen Reihen nicht an der Meisterschaft teilnehmen \u2013 in Deutschland schwer vorstellbar. Angelikas Trainer brachte sie jedoch gl\u00fccklicherweise bei einem Team aus Colorado namens \u201eDynamo HC\u201c unter; die Regeln der offenen US-Meisterschaft gestatten dies. Sie war auch bei weitem nicht die Spielerin mit der l\u00e4ngsten Anreise \u2013 zwei Spielerinnen trafen erst zwei Tage vor Turnierbeginn aus Kopenhagen ein. Eine von ihnen, Torfrau Sophie Fasold, wurde trotz Jetlag zum besten \u201eGoalie\u201c des Turniers gew\u00e4hlt!<\/p>\n<p>Ohne viele gemeinsame Trainingseinheiten ging es f\u00fcr die bunt zusammengew\u00fcrfelte Mannschaft los. Im Auftaktspiel konnte das Team aus Phoenix mit 19:16 besiegt werden. Im zweiten Spiel des Tages gegen die Mannschaft der Milit\u00e4rakademie West Point gab es einen deutlichen 23:11-Erfolg. Am Samstag ging es zun\u00e4chst erneut gegen den sp\u00e4teren Turnierdritten Phoenix; mit einem 26:11-Sieg war der Gruppensieg perfekt. Der n\u00e4chste Gegner kam aus Los Angeles und wurde noch am selben Tag Tag im Halbfinale mit 23:18 bezwungen; damit war das Finale erreicht.<\/p>\n<p>Hier wartete allerdings am folgenden Tag mit der Mannschaft von Chicago International ein schweres Kaliber auf die Dynamos. Die Gegnerinnen waren als amtierender US-Meister angereist und im Turnier bisher ungeschlagen. In ihren Reihen stehen mehrere Nationalspielerinnen und mit Camilla Anderson auch die bisherige Torsch\u00fctzenk\u00f6nigin des Turniers (35 Tore aus vier Spielen). So entwickelte sich das erwartet schwere Spiel zwischen Angelikas \u201eColorado Dynamos\u201c und dem Team \u201eChicago International\u201c, beide Abwehrreihen mussten Schwerstarbeit verrichteten.<\/p>\n<p>Die Linksh\u00e4nderin Angelika Schulte konnte die ersten beiden Treffer f\u00fcr ihre Mannschaft durch schnelle Einzelaktionen \u00fcber die rechte Halbpositionen markieren. Die Dynamos konnten stets vorlegten, aber Chicago International glich immer wieder aus. Mit der knappen 8:7-F\u00fchrung ging Colorado in die Pause. Nach Wiederanpfiff setzte sich die individuelle St\u00e4rke der Mannschaft aus Colorado langsam durch; der gegnerische R\u00fcckraum konnte erfolgreich in seinen M\u00f6glichkeiten eingeschr\u00e4nkt und die eigenen Angreiferinnen geschickt in Wurfposition gebracht werden. Beim 18:12 durch Caroline Wahlberg, die sp\u00e4ter als wertvollste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, war etwa f\u00fcnf Minuten vor dem Spielende die Vorentscheidung zugunsten von Angelikas Team gefallen.<\/p>\n<p>Nach dem Abpfiff beim 20:14-Endstand folgten Freudentaumel, Umarmungen, Siegerehrung mit Medaillen- und Pokal\u00fcbergabe sowie &#8211; schweren Herzens &#8211; der viel zu fr\u00fche Abschied von den neu gewonnenen Mannschaftskameradinnen. Aus der vorgesehenen R\u00fcckreise nach North Colorado von geplanten sechs Stunden wurde dann leider eine 20-st\u00fcndige Odyssee, da es Probleme bei der Fluggesellschaft gab. Trotzdem ein unvergessliches und \u00fcberaus freudiges Erlebnis f\u00fcr Angelika, die ihrer \u201ealten B1\u201c beim \u201eFinal Four\u201c in Birkenau am 31. Mai und 1. Juni ganz fest die Daumen dr\u00fcckt.<\/p>\n<p><em>(Bericht: Josef Schulte; Foto: Armin Etzel &#8211; Archiv)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die TSV-Handballerin \u201eAngie\u201c Schulte befindet sich seit zehn Monaten als Austauschsch\u00fclerin in den USA. Weil sie auch in der Ferne nicht auf ihren Handballsport verzichten wollte, spielte sie bisher dort f\u00fcr das Team der Universit\u00e4t North Carolina. 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