{"id":14368,"date":"2012-11-28T09:37:37","date_gmt":"2012-11-28T08:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/?p=14368"},"modified":"2012-11-28T09:38:06","modified_gmt":"2012-11-28T08:38:06","slug":"helft-jakob-aus-rimbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/index.php\/archives\/14368","title":{"rendered":"Helft dem 14-j\u00e4hrigen Jakob aus Rimbach&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14369\" title=\"web_jakob\" src=\"http:\/\/w-jugend.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_jakob.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_jakob.png 400w, https:\/\/damenhandball.tsv-birkenau.de\/wp-content\/upload\/web_jakob-300x244.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Alle 45 Minuten erh\u00e4lt ein Mensch die Diagnose \u201eLeuk\u00e4mie\u201c, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Zu ihnen geh\u00f6rt auch der 14-j\u00e4hrige Jakob aus Rimbach. Der Junge litt in den letzten Monaten h\u00e4ufig an fieberhaften Infekten. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, riet der Hausarzt zu einem Blutbild. Dann die schockierende Diagnose: \u201eBlutkrebs\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Jakob und seine Familie waren verzweifelt, bis sie h\u00f6rten, dass es eine Heilungschance gibt. Ein Mensch, dessen Gewebemerkmale im Blut mit denen ihres Jungen identisch sind, m\u00fcsste zur Stammzellenspende bereit sein. Doch wie findet man einen solchen Spender? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 1:20\u2005000 und sind die Gewebemerkmale besonders selten, kann sich ein geeigneter Spender erst unter mehreren Millionen befinden.<\/p>\n<p><strong>Die Chemotherapie l\u00e4uft<\/strong><br \/>\nBisher blieb die Suche nach dem richtigen Stammzellenspender f\u00fcr Jakob erfolglos. Der Junge befindet sich derzeit zur Chemotherapie in der Klinik, und wie es sich abzeichnet, wird er dort auch Weihnachten verbringen. Um Jakob m\u00f6glichst schnell zu helfen, wurde die DKMS, Deutsche Knochenmarkspenderdatei T\u00fcbingen, eingeschaltet. Freunde von Jakobs Familie, Arbeitskollegen seines Vaters und Mitsch\u00fcler der Martin-Luther-Schule in Rimbach organisierten eine Registrierungsaktion, die einen Tag vor Heiligabend im B\u00fcrgerhaus in M\u00f6rlenbach stattfindet.<\/p>\n<p>Als Schirmherren der Aktion stellten sich der M\u00f6rlenbacher B\u00fcrgermeister Lothar Knopf sowie der Rimbacher B\u00fcrgermeister Holger Schmitt zur Verf\u00fcgung. Da Jakobs Vater bei der Gemeinde M\u00f6rlenbach arbeitet, war es f\u00fcr Knopf selbstverst\u00e4ndlich, dass das B\u00fcrgerhaus am 23. Dezember kostenlos genutzt werden. Isabella Spallek von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei-Gesellschaft informierte nun im Rahmen einer Pressekonferenz \u00fcber Bedingungen und Ablauf der Registrierung. Daran beteiligen kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren. Nach Ausf\u00fcllen einer Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung wird dem Spender f\u00fcnf Milliliter Blut zur Typisierung entnommen, anschlie\u00dfend werden die Gewebemerkmale in der Datei registriert. Wie gro\u00df das Engagement f\u00fcr den erkrankten Jakob ist, erz\u00e4hlte die Schulleiterin der MLS in Rimbach. Beate Wilhelm hat vor einigen Jahren selbst an einer Typisierung teilgenommen und tats\u00e4chlich wurde sie eines Tages als geeignete Stammzellen-Spenderin angeschrieben. F\u00fcr sie war es Ehrensache, der Aufforderung nachzukommen, obwohl es ihr vor dem Eingriff schon ein wenig mulmig war. \u201eAber dann dachte ich an den Menschen, dem ich damit vielleicht das Leben retten kann\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzung durch Vereine<\/strong><br \/>\nSie berichtet, wie hilfsbereit sich Jakobs Mitsch\u00fcler, der Elternbeirat und das Lehrer-Kollegium gezeigt h\u00e4tten, als sie von seiner Erkrankung h\u00f6rten. Jetzt wollen die Sch\u00fcler Weihnachtspl\u00e4tzchen backen, sie beim Schulkonzert verkaufen und gleichzeitig zur Stammzellen-Registrierung aufrufen.<\/p>\n<p>Auch Jakobs Fu\u00dfballverein, der FSV Blau-Wei\u00df Rimbach unterst\u00fctzt die Aktion, ebenso der SV M\u00f6rlenbach, wie Ehrenvorsitzender Bodo Kalesse betonte. Dass es zwei verschiedene Methoden der Stammzellen-Entnahme gibt, erkl\u00e4rte Isabella Spallek. So werden dem Spender bei der peripheren Entnahme f\u00fcnf Tage lang hormon\u00e4hnliche, k\u00f6rpereigene Wachstumsfaktoren verabreicht, die die Produktion von Stammzellen anregen und dann \u00fcber das Blut dem Erkrankten verabreicht werden. Bei der zweiten Methode werden dem Spender unter Vollnarkose f\u00fcnf Prozent seines Knochenmarkes aus dem Beckenkamm entnommen und dann dem Leuk\u00e4miepatienten zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Jakob hofft nat\u00fcrlich sehr, dass f\u00fcr ihn ein Spender gefunden wird. Doch ganz bemerkenswert, so Schulleiterin Beate Wilhelm, sei Jakobs Mitgef\u00fchl f\u00fcr all die anderen an Leuk\u00e4mie Erkrankten, denen er ebenfalls von ganzem Herzen einen geeigneten Spender w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>(Quelle: Weinheimer Nachrichten, 27.11.2012)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle 45 Minuten erh\u00e4lt ein Mensch die Diagnose \u201eLeuk\u00e4mie\u201c, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. 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